Termine

Dienstag, 25. Juli
Interview zur Bundestagswahl 2017
Freiberg

Mittwoch, 26. Juli
12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Gespräche im Bürgerbüro
Freiberg

Donnerstag, 27. Juli
18.00 Uhr
Vorstandssitzung der Jusos Mittelsachsen
Freiberg

Freitag, 28. Juli
10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Gespräche im Bürgerbüro
Freiberg

Sonntag, 30. Juli
Freiberger Familientag im Tierpark mit der AWO
Freiberg, Tierpark

28. November 2016
Podiumsdiskussion zu neuen Karrierewegen an Hochschulen in Jena

Ein Dauerthema der Wissenschaftspolitik ist die Frage, wie wir für den wissenschaftlichen Nachwuchs die Karriereperspektiven innerhalb und außerhalb unserer Hochschulen verbessern können. Zu einer Podiumsdiskussion zu diesem Thema luden am vergangenen Freitag, 26.11., die Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen und das Wissenschaftsforum der Sozialdemokratie Mitteldeutschland nach Jena ein.

Mit mir saßen auf dem Podium: Elenore Mühlbauer, die Wissenschaftspolitischen Sprecherin der thüringischen SPD-Landtagsfraktion, der Jenaer Universitätspräsidenten Prof. Dr. Walter Rosenthal, der thüringische Wissenschaftsstaatssekretär Markus Hoppe sowie der Hauptpersonalrat Thomas Hoffmann von der GEW.

Thematisiert wurde zum einen, was Bund und Länder bereits in den vergangenen Jahren zur Verbesserung der Karriereperspektiven angestoßen haben. Ich habe unter anderem darauf hingewiesen, dass der Bund im letzten Jahr das Wissenschaftszeitvertragsgesetz novelliert und mit den Ländern den Pakt für den Wissenschaftlichen Nachwuchs auf den Weg gebracht hat. Außerdem wurden durch die Übernahme des BAföGs sowie eine Ausweitung der Forschungsfinanzierung deutlich mehr Mittel für Forschung und Wissenschaft bereitgestellt. Inzwischen trägt der Bund etwa ein Fünftel der Grundfinanzierung des Hochschulsektors.

Klar wurde in der Debatte aber auch, dass die Universitäten ihrer Verantwortung als Arbeitgeber mehr nachkommen müssen. Zum einen heißt das, die Missstände wie Kurzzeitbefristung oder die fehlende Transparenz bei Stellenvergaben zu beheben. Zum anderen sind aber auch die Angebote zur Karriereberatung und Orientierung auf Arbeitsfelder außerhalb der Hochschulen auszubauen.

Resümee: Hochschulen wünschen sich weniger Projektmittel und dafür eine bessere Grundfinanzierung. So wird es zukünftig besser möglich sein, den akademischen Mittelbau zu stärken und mehr Dauerstellen zu verankern.

© 2013 | Simone Raatz