Termine

Dienstag, 25. Juli
Interview zur Bundestagswahl 2017
Freiberg

Mittwoch, 26. Juli
12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Gespräche im Bürgerbüro
Freiberg

Donnerstag, 27. Juli
18.00 Uhr
Vorstandssitzung der Jusos Mittelsachsen
Freiberg

Freitag, 28. Juli
10.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Gespräche im Bürgerbüro
Freiberg

Sonntag, 30. Juli
Freiberger Familientag im Tierpark mit der AWO
Freiberg, Tierpark

Pressemitteilung vom 11. November 2016

Mehr Bundesförderung für Industrielle Gemeinschaftsforschung und Innovationen aus dem Mittelstand

Die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz begrüßt, die in der vergangenen Nacht im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossene Erhöhung der Mittel für Forschungs- und Innovationsprogramme für den Mittelstand.

Im Jahr 2017 werden für die Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) 169 Millionen Euro zur Verfügung stehen, 30 Millionen mehr als im Vorjahr. Außerdem wird das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) um 5 Millionen Euro anwachsen.

Hierfür hat sich die Abgeordnete, als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, bei den Haushältern der SPD-Fraktion stark gemacht:
„Die nun erhöhten Mittel für ZIM und IGF kommen insbesondere auch ostdeutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen zugute. Seit 2008 wurden alleine in Sachsen über eine halbe Milliarde Euro in ZIM-Fördermitteln ausgezahlt. Mit dieser Erhöhung wird der Innovations- und Forschungsstandort Sachsen weiter gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen erhalten.“

In Mittelsachsen hat unter anderen die Firma Ökoplast GmbH Mittweida seit 2008 knapp 300.000 Euro Fördermittel aus ZIM erhalten, Projekte an der TU Bergakademie Freiberg wurden mit knapp 9 Mio. Euro gefördert.

 

Hintergrund:
Mit den Mitteln für Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wird die vorwettbewerbliche Entwicklung neuer Technologien gefördert. Da viele Unternehmen wenig Mittel für die Forschungen weit vor der Marktreife haben, erfolgt diese in Gemeinschaftsprojekten über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF). Die Ergebnisse der Forschungsprojekte stehen nach Abschluss allen interessierten Nutzern unentgeltlich zur Verfügung.

Das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) ist ein besonders unbürokratisches Förderinstrument des Bundes, das für alle Branchen und Technologien gleichermaßen offen steht. Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen mit weniger als 500, die ein neues Produkt zur Marktreife führen wollen. Gefördert werden insbesondere auch Gemeinschaftsprojekte mit Forschungseinrichtungen und Universitäten.

© 2013 | Simone Raatz