19. August 2016

Sachsen im Bundesvergleich Spitze in Sachen Forschung und Hochschule

Zum wiederholten Mal hat Sachsen in der Gesamtwertung des jährlich erscheinenden Bildungsmonitors die Spitzenposition erreicht. Aber auch in den beiden Teilwertungen „Forschungsorientierung“ sowie „Hochschule und MINT“ belegte der Freistaat im bundesweiten Vergleich den ersten bzw. zweiten Platz.
So werben die Professoren an sächsischen Hochschulen mit 235.500 Euro pro Jahr über ein Drittel mehr Forschungsgelder ein als der Bundesdurchschnitt. Mit 4 und 6,4 Prozent ist die Quote der abgeschlossenen Promotionen und Habilitationen ebenfalls überdurchschnittlich.
Außerdem sind die Hochschulen in unserer Region ausgesprochen attraktiv für Studierende aus anderen Bundesländern. Ganze 30 Prozent der Absolventen eines Jahrgangs kommen dabei aus den Ingenieurwissenschaften. Auf jeweils 100 in Sachsen beschäftigte Ingenieure kamen damit im Berichtsjahr rund 10,8 neue Ingenieurabsolventen. Auch damit ist Sachsen im Bundesländervergleich auf Platz eins.
Der Bildungsmonitor wird jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt. Er bringt anhand vorgegebener Kategorien wie Schulqualität oder Förderinfrastruktur alle 16 Bundesländer in eine Rangfolge.
Mehr Informationen zum Bildungsmonitor sowie die Detailergebnisse für Sachsen sind auf www.insm-bildungsmonitor.de zu finden.

© 2013-2017 | Simone Raatz