Termine

Montag, 18. September
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dörfertour in Niederschöna und Hetzdorf

Dienstag, 19. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Mittweida
13:00 Uhr - 14:00 Uhr
Dörfertour in Altmittweida
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Besuch bei der Firma Laservorm
Altmittweida
17:00 Uhr - 19:30 Uhr
20. Jubiläum des Lichtpunkt e.V.

Mittwoch, 20. September
09.00 Uhr bis 11:30 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Döbeln
18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion der Wochenendspiegel
Freiberg

Donnerstag, 21. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt Flöha
Nachmittags
Tür zu Tür in Halsbrücke und Reinsberg

Freitag, 22. September
Vormittags
Dörfertour Frankenberg

Samstag, 23. September
09.00 Uhr - 13:00 Uhr
Stand auf dem Wochenmarkt in Freiberg

Sonntag, 24. September
Wahltag

19. August 2016

Sachsen im Bundesvergleich Spitze in Sachen Forschung und Hochschule

Zum wiederholten Mal hat Sachsen in der Gesamtwertung des jährlich erscheinenden Bildungsmonitors die Spitzenposition erreicht. Aber auch in den beiden Teilwertungen „Forschungsorientierung“ sowie „Hochschule und MINT“ belegte der Freistaat im bundesweiten Vergleich den ersten bzw. zweiten Platz.
So werben die Professoren an sächsischen Hochschulen mit 235.500 Euro pro Jahr über ein Drittel mehr Forschungsgelder ein als der Bundesdurchschnitt. Mit 4 und 6,4 Prozent ist die Quote der abgeschlossenen Promotionen und Habilitationen ebenfalls überdurchschnittlich.
Außerdem sind die Hochschulen in unserer Region ausgesprochen attraktiv für Studierende aus anderen Bundesländern. Ganze 30 Prozent der Absolventen eines Jahrgangs kommen dabei aus den Ingenieurwissenschaften. Auf jeweils 100 in Sachsen beschäftigte Ingenieure kamen damit im Berichtsjahr rund 10,8 neue Ingenieurabsolventen. Auch damit ist Sachsen im Bundesländervergleich auf Platz eins.
Der Bildungsmonitor wird jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt. Er bringt anhand vorgegebener Kategorien wie Schulqualität oder Förderinfrastruktur alle 16 Bundesländer in eine Rangfolge.
Mehr Informationen zum Bildungsmonitor sowie die Detailergebnisse für Sachsen sind auf www.insm-bildungsmonitor.de zu finden.

03. August 2016

Karamba Diaby an der TU Bergakadenie Freiberg

Gemeinsam mit meinem Bundestagskollegen Dr. Karamba Diaby war ich heute zu Gesprächen an der TU Bergakademie Freiberg, um über die Internationalisierung zu sprechen. Zunächst diskutierten wir mit ausländischen Studierenden über die Studienbedingungen in Freiberg. Nach einem Treffen mit dem Rektor, Herrn Prof. Barbknecht, trafen wir uns am Untermarkt mit griechischen Studenten und Doktoranden.

01. August 2016

Flüssigkeiten stapeln in Rechenberg-Bienenmühle

Am 12. Juli war ich in der Kita in Rechenberg-Bienenmühle, anlässlich des 70. Geburtstags der Einrichtung. Mit meinem Experiment, bei dem Flüssigkeiten gestapelt werden, kam ich bei den Kids gut an. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Baumgartner, hat sich im Amtsblatt mit einem schönen Text und einem tollen Foto bedankt. Den möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Die Ausgabe des Amtsblattes: Hier klicken. 

28. Juli 2016

Hochschul-Tour durch Leipzig, Zwickau, Chemnitz und Plauen

Auch in diesem Jahr habe ich wieder die parlamentarische Sommerpause dafür genutzt, um sächsische Hochschuleinrichtungen zu besuchen. Auf dem Programm standen spannende Gespräche in Leipzig, Zwickau, Chemnitz und Plauen. Vor allem die Fortsetzung der Exzellenzinitiative und die damit verbundene Rolle des sächsischen Wissenschaftsstandorts war ein großes Thema. Aber auch eine verbesserte Zusammenarbeit mit den kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserer Region treibt die Hochschulen um. Auch wenn wir hier bereits stark aufgestellt sind, braucht es im Bereich Forschung und Entwicklung einen besseren Austausch, der auf Augenhöhe stattfindet. Die Universität Leipzig informiert beispielsweise im Rahmen von einem "Tag der offenen Tür für KMU´s" über anwendungsorientierte Programme und stärkt damit gemeinsame Kooperationen in diesem Bereich.
Am Cetex Institut für Textil- und Verarbeitungsmaschinen in Chemnitz stehen Verfahrens- und Materialentwicklungen auf dem Programm, die dem Leichtbau dienen. Hier werden Technologien entwickelt, die beispielsweise zu einer deutlichen Gewichtseinsparung bei unseren Autos beiträgt; um künftig die schweren Batterien bei Elektrofahrzeugen stemmen zu können. Eine Sparte mit großer Zukunft, in der Sachsen sehr gut aufgestellt ist.
Neben den Hochschulen und Forschungseinrichtungen lag ein weiterer Fokus meiner diesjährigen Hochschul-Tour auf den Berufsakademien. So haben wir allein in Sachsen sieben dieser Einrichtungen, an denen man ein duales Studium (bestehend aus theoretischer Ausbildung an der Berufsakademie und praktischer Ausbildung in einem Unternehmen) absolvieren kann. Allerdings haben die sächsischen Standorte immer noch als einziges Bundesland in Deutschland keinen Hochschulstatus. Damit fallen sie sowohl aus den Förderprogrammen des Bundes als auch aus den Auslandsprogrammen raus. Mit der anstehenden Novelle des "Gesetzes über die Berufsakademien im Freistaat Sachsen" wird ein erster wichtiger Schritt unternommen, dem weitere folgen müssen.
In einem Punkt war ich mir mit allen Gesprächspartnern einig: Sachsen hat eine beeindruckende Forschungslandschaft. Deren Zukunft hängt aber davon ab, ob wir eine offene Willkommenskultur leben wollen. Umso mehr freue ich mich über zahlreiche Zusagen, gemeinsam für ein weltoffenes Sachsen einzustehen.

11. Juli 2016

Parlamentarische Sommerpause

In dieser Woche beginnt die Sommerpause des Parlaments. Das bedeutet, dass bis September keine Sitzungen des Parlaments oder der Ausschüsse geplant sind. In dieser Zeit bleiben die Abgeordneten aber nicht untätig. In dieser Zeit bietet sich die Gelegenheit, viele Termine im Wahlkreis wahrzunehmen. Ich werde in dieser Zeit eine Sommertour machen, die mich in Einrichtungen führt, in die man sonst nicht rein kommt. Beispielsweise die Rettungsleitstelle des Landkreises Mittelsachsen in Freiberg. Auch so mancher Praxistag ist dabei, wo ich selbst mitarbeite, um den Alltag kennenzulernen. Außerdem besuche ich wie in jedem Jahr einige Wochenmärkte mit einem Infostand, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Selbstverständlich mache auch ich etwas Urlaub. Im August werde ich mir zwei Wochen frei nehmen, um neue Kraft zu tanken, denn im September beginnen dann schon die Haushaltsverhandlungen für das Jahr 2017.

Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommer und lade Sie herzlich ein, während meiner Sommertour mit mir ins Gespräch zu kommen.

Herzlich, 

Ihre Simone Raatz

Pressemitteilung vom 06. Juli 2016

Weitere Förderung für Breitbandplanung

Der Bund fördert künftig auch die Planung für den Breitbandausbau in Flöha, Mittweida, Leubsdorf, Weißenborn, Striegistal, Reinsberg, Mulda, Oederan und Bobritzsch-Hilbersdorf. Die Förderquote beträgt 100% bei einer Summe von 50.000 Euro. Die Übergabe der Förderbescheide an die neun Gemeinden findet am 12. Juli im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur in Berlin statt.
Dazu erklärt die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz:

„Ich freue mich über weitere neun Gemeinden in Mittelsachsen, die mit ihren Planungen für den Breitbandausbau beginnen können. Allerdings wird es aufgrund der großen Nachfrage zunehmend schwieriger, versierte Planungsbüros zu finden. Es zeigt sich auch, dass sich die Kommunen sputen müssen, um auch den tatsächlichen Ausbau gefördert zu bekommen, da die Mittel in den Fördertöpfen knapper werden. Daher hätte ich mir von Beginn an gewünscht, dass der Landkreis die Städte und Gemeinden in dieser Frage koordiniert. Unser Ziel muss es sein, dass Mittelsachsen künftig nicht mehr auf dem letzten Platz in Sachsen steht, wenn es um die Internetgeschwindigkeiten geht.“

29. Juni 2016

Die EU braucht einen Neustart

Der Brexit, also der durch Volksentscheid beschlossene Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU, ist sicherlich ein verheerendes Ergebnis für die EU als Institution. Er ist bedauerlich und erschüttert die Europäische Union in ihren Grundfesten. Wir sollten aber nicht auf die Briten schimpfen, sondern eine politische Bewertung vornehmen und unsere Lehren daraus ziehen. Für mich zeigt das Abstimmungsergebnis zweierlei.

1. Es braucht einen europäischen Reformprozess
Die EU als Institution muss sich neu aufstellen. Sie muss die Bürgerinnen und Bürger besser erreichen und es muss uns gelingen, die Errungenschaften der Union im Bewusstsein ihrer Bürgerinnen und Bürger zu verankern. Wir alle sind Bürger dieser Institution, die mehr ist, als ein bloßer Verbund von Staaten. Die EU ist der Ausdruck einer Wertegemeinschaft, die Entwicklung zur Union ist Garant für dauerhaften Frieden in Europa. 
In den vergangenen Jahren haben wir den gemeinsamen Wertekanon der EU immer mehr außer Acht gelassen. Wirtschaftliche Aspekte, rückten in den Vordergrund. Die EU ist aktuell nicht in der Lage, ihren Wertekanon ins Zentrum zu rücken und zu verteidigen. Viktor Orbans Regierung verstößt seit Jahren folgenlos gegen europäische Grundwerte. Die nationalkonservative polnische Regierung beschreitet aktuell den gleichen Weg. Solange die EU ihre Grundwerte nicht verteidigen kann, lässt sie sich selbst zu einem reinen Zweckbündnis zurückstutzen. 
Insofern müssen wir uns nicht wundern, wenn die Bürgerinnen und Bürger der EU den Mehrwert dieser Institution nicht mehr erkennen. Es braucht einen Aufbruch zur Erneuerung der EU. Es braucht auch den nationalen Willen, noch mehr Souveränität im Sinne eines gemeinsamen Europas an die demokratischen Institutionen der EU abzugeben. Es braucht eine noch mehr demokratisch legitimierte europäische Regierung und weniger nationale Befindlichkeiten der einzelnen Nationalstaaten. Ich wünsche mir eine Verfassung für Europa.

2. Die Zukunft der EU liegt in der Jugend
16 Millionen Briten haben für die EU gestimmt. Fast 2/3 der unter 25jährigen Briten waren für den Verbleib in der EU. Die Jugend Europas denkt europäisch, sie erkennt den Mehrwert und die Werte Europas an. Europas Jugend steht für Weltoffenheit und Toleranz, sie erkennt die Chance, die ein vereintes Europa bietet. Das Interesse junger Menschen am Verbleib in der EU zeigt auch, dass Austauschprogramme im Wissenschaftsbereich, wie bspw. Erasmus, Wirkung zeigen. Der Austausch junger Europäer scheint mir wichtiger denn je. 
Die Jugend ist unsere Zukunft. Die EU muss sich dem stellen und dringend dafür sorgen, dass die immens hohe Jugendarbeitslosigkeit bekämpft wird. Unsere Jugend ist offen, die europäischen Werte hoch zu halten. Nutzen wir das und beschreiten eine Vertiefung der europäischen Einigung.

Die EU als politische, wertorientierte, wirtschaftlich eng verbundene und multikulturelle Institution sollte die Freizügigkeit, den Austausch und die Verständigung der Nationalstaaten und ihrer Bürgerinnen und Bürger weiter fördern. Wir müssen Europa neu denken. Die Verengung der EU auf wirtschaftliche, monetäre und verteidigungspolitische Themen wird ihrer Rolle nicht gerecht. Die EU ist ein Produkt des europäischen Einigungsprozesses und kann der Motor für eine tiefere politische und gesellschaftliche Vereinigung der europäischen Bevölkerung sein. Als Sozialdemokratin halte ich an der Idee des vereinten Europas fest. Als Europäerin wünsche ich mir einen neuen Impuls für die europäische Einigung.
Der Brexit ist ein Rückschlag. Er kann aber der Ausgangspunkt sein, für eine Weiterentwicklung der europäischen Idee. Dafür werbe ich.

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