Termine

Montag, 18. September
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dörfertour in Niederschöna und Hetzdorf

Dienstag, 19. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Mittweida
13:00 Uhr - 14:00 Uhr
Dörfertour in Altmittweida
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Besuch bei der Firma Laservorm
Altmittweida
17:00 Uhr - 19:30 Uhr
20. Jubiläum des Lichtpunkt e.V.

Mittwoch, 20. September
09.00 Uhr bis 11:30 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Döbeln
18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion der Wochenendspiegel
Freiberg

Donnerstag, 21. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt Flöha
Nachmittags
Tür zu Tür in Halsbrücke und Reinsberg

Freitag, 22. September
Vormittags
Dörfertour Frankenberg

Samstag, 23. September
09.00 Uhr - 13:00 Uhr
Stand auf dem Wochenmarkt in Freiberg

Sonntag, 24. September
Wahltag

24.08.2017
„Perspektivwechsel“ in der Jugendherberge Falkenhain

Am vergangenen Dienstag war ich zum diesjährigen „Perspektivwechsel“ der Liga der freien Wohlfahrtspflege Sachsen in der Jugendherberge Falkenhain an der Talsperre Kriebstein. So einen Praxistag veranstaltet die Liga dieses Jahr zu neunten Mal, um Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Bereichen einen Einblick in die Arbeit sozialer Einrichtungen und Dienste zu vermitteln. Ich nutze diesen Tag gerne, um soziale Einrichtungen in meinem Wahlkreis besser kennenzulernen, denn ich lerne häufig Seiten der Arbeit kennen, mit denen man bei einem reinen Besuch nicht in Kontakt kommt. Gerade auch wenn irgendwo der Schuh drückt und Probleme bestehen, kann ich sie aufgreifen, mit nach Berlin nehmen und dort in Diskussionen und Gesetzesentwürfe einfließen lassen.

Dieses Jahr boten mir Herr und Frau Nitzschke, die Betreiber der Jugendherberge Falkenhain, die tolle Möglichkeit, die Projektpartner einer JHG und ihre Arbeit kennenzulernen – und zwar, indem ich selbst an einem Projekt teilnehmen konnte: Um 8:30 Uhr ging es mit 21 Schülerinnen und Schülern der 96. Grundschule Dresden auf in den Wald. Dort haben wir uns bei einem „Waldmandala“ zunächst kennengelernt, bevor anhand verschiedener Aktionen spielerisch Wissen über Wald und Natur vermittelt wurde. Wir haben zum Beispiel mit verbundenen Augen das Gelände erkundet, Steckbriefe für jede Baumart angefertigt und ein Rettungssystem für gefallene Eier kennengelernt. Da ich als Chemikerin immer gerne experimentiere, habe ich auch selbst noch ein Projekt mitgebracht. Mit „Solarfotopapier“ haben wir Objekte, die wir im Wald gefunden haben, nur mithilfe von Sonnenlicht fotografiert – und sozusagen damit selbst ein wenig „Foto“-synthese betrieben. ;)

Die Exkursion war ein Teil der Projekttage „Natur mit allen Sinnen erleben“ und „Ökosystem Wald“, die Frau Kühn vom Kinder- und Familienverein Mittelsachsen organisiert. Ich danke ihr ganz herzlich fürs Mitnehmen wie auch Herrn und Frau Nietzsche für die Einladung!

PM vom 23.08.2017
Der verbesserte Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende kommt – jetzt die neue Leistung beantragen!

Der Bundestag hat in einer seiner letzten Sitzungen Legislaturperiode die Ausweitung des Unterhaltsvorschusses für alleinerziehende Eltern beschlossen. Rückwirkend zum 1. Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss nun auch für Kinder über 12 Jahre bis zur Volljährigkeit gezahlt. Auch die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten entfällt. Anspruchsberechtigte Alleinerziehende sollten sich jetzt informieren und den Vorschuss beantragen.

Dazu erklärt Dr. Simone Raatz, mittelsächsische SPD-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung:

„Die Situation von Alleinerziehenden zu verbessern und etwas gegen Kinderarmut zu unternehmen, sind wichtige Ziele für die SPD. Mit der neuen Regelung stärken wir Kinder, die von einer Trennung der Eltern betroffen sind. Sie dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn kein oder nicht regelmäßig Unterhalt gezahlt wird. Allein in Sachsen haben im letzten Jahr knapp 30.000 Kinder von dieser Unterstützung profitiert.

Der neue Unterhaltsvorschuss sorgt für eine bessere und verlässliche Unterstützung für Kinder und Alleinerziehende, die keinen oder keinen ausreichenden Unterhalt erhalten. Nun ist sichergestellt, dass der Staat - wenn nötig auch dauerhaft - einspringt, wenn diese Kinder Unterstützung brauchen. So wirken wir Kinderarmut entgegen. Das gegen den erklärten Willen unseres konservativen Koalitionspartners durchzusetzen war harte Arbeit.

Ich empfehle allen Alleinerziehenden in Mittelsachsen, deren Kinder von der Ausweitung des Unterhaltsvorschusses profitieren können, jetzt Kontakt mit dem zuständigen Jugendamt aufzunehmen. Die neue Leistung sollte umgehend beim Jugendamt des jeweils zuständigen Landkreises beantragt werden, damit Alleinerziehende und ihre Kinder auch die Leistung bekommen, die ihnen zusteht.
Das der Staat einspringt kann nur die Notlösung sein. Und es ist klar, dass die öffentliche Hand sich den geleisteten Unterhalt da wo möglich auch zurückholt.“

Weitere Informationen zum verbesserten Unterhaltsvorschuss und den Voraussetzungen für diese Leistung finden sich auch im Internet auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.bmfsfj.de) und des Familien-Wegweisers (www.familien-wegweiser.de).

22.08.2017
20 Jahre THW Ortsverband Freiberg

„Wir brauchen in der Gesellschaft die Rückbesinnung auf Werte. Und das Ehrenamt kann ein Ausdruck der Freiheit des Einzelnen und seiner Verantwortung für unsere Gesellschaft sein. Es gibt der Gesellschaft ein Rückgrat und nicht nur eine Wirbelsäule.“

Mit diesem Zitat Johannes Raus habe ich am Samstag den 60 Helferinnen und Helfern des THW-Ortsvereins Freiberg anlässlich Ihres 20-Jährigen Bestehens gedankt. Solch ein Einsatz beruht auf Gemeinschafts- und Bürgersinn. Ihre Kameradschaft, ihre Disziplin und ihre Leistungsbereitschaft hat die Mitglieder des THW Freiberg zu einem aktiven und zuverlässigen Partner im Notfall gemacht. Sie sind bei Überschwemmungen, bei Bränden – wie zum Beispiel beim Großbrand im März bei Color Textil in Frankenberg direkt vor Ort, bei schweren Unwetter, bei unterschiedlichen Unglücksfällen, bei denen kompetente Hilfe gebraucht wird.

Ich habe mich gefreut, im letzten Jahr selbst die Arbeit des THW näher kennenzulernen. Bei meinem Praxistag beim THW in Döbeln durfte ich, in voller Einsatzmontur mit anpacken und wurde in Abläufe und die Bedienung verschiedenen Equipments eingeführt. Der Einblick in die Arbeit vor Ort und die Gespräche mit den Helferinnen und Helfern haben wir ein gutes Bild gegeben, wie anspruchsvoll das Engagement und die Arbeit beim THW ist – und wo noch der Schuh drückt und wo etwas getan werden muss. Solche Erfahrungen vor Ort sind für mich besonders wertvoll, denn ich kann sie mit in Berliner Diskussionen nehmen und sie dort mit in Entscheidungsprozesse einfließen lassen.

Dass der THW zum Rückgrat unserer Gesellschaft gehört, steht natürlich außer Frage. Das wird auch nochmals in dem im vergangenen Jahr beschlossenen Katastrophenschutzkonzept der Bundesregierung verdeutlicht. Außerdem wurde im Bundeshaushalt ein 100 Mio. Euro-Programm für die Fahrzeugbeschaffung des THW aufgelegt und das Selbstbewirtschaftungsprogramm wurde, gerade auch hinsichtlich der Bedeutung der Nachwuchsgewinnung, um 8 Mio. Euro aufgestockt. Diese Gelder kommen den Ortsgruppen unmittelbar zu Gute, die damit Helfer werben, Ausbildungen finanzieren und Nachwuchsförderung realisieren können.

Was unbezahlbar ist, ist aber, was die Helferinnen und Helfer des THW für den Schutz unserer Gesellschaft tun und leisten. Denn neben dem Engagement und all der Zeit die sie aufopfern, muss man sich vor Augen führen, dass Sie sich in Ihrem Einsatz Gefahren aussetzen und das, um anderen in entscheidenden Situationen zu helfen. Jeder Einsatz bringt Einschränkungen und auch ein Stück Verzicht mit sich, denn Unfälle und Unwetter nehmen nun mal keine Rücksicht auf den Feierabend oder Freizeitpläne. Und das alles stemmen Sie Mithilfe von freiwilligen Helferinnen und Helfer! Hierfür danke ich nochmal ganz herzlich.

Übrigens: Die SPD-Blaulichtkonferenz bietet auch alljährlich einen Ort des Austausches zwischen Katastrophenhelfern von Polizei, Feuerwehren und THW und ich lade herzlich zur Teilnahme ein. Bei Interesse, über die nächste Konferenz informiert zu werden, schreiben Sie mir gerne eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

PM 21.08.2017

Simone Raatz (MdB) und "Selbst Aktiv Sachsen" stellen sich vor

Einladung zum Gespräch mit Simone Raatz

MONTAG, 21.08.2017
Von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Hotel „Regenbogenhaus
Brückenstraße 5, 09599 Freiberg

Die Arbeitsgemeinschaft „Selbst Aktiv Sachsen“ der SPD Sachsen und die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete, Dr. Simone Raatz, laden interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Presse herzlich zur Gesprächsrunde ein.

Die Abgeordnete stellt sich persönlich vor, berichtet über ihre bisherige Arbeit im Deutschen Bundestag und ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode. Im Anschluss wird Frau Dr. Simone Raatz für Ihre Fragen und Anregungen Rede und Antwort stehen.

„Selbst Aktiv Sachsen“ ist ein Zusammenschluss von politisch aktiven Menschen mit Behinderungen, die in und mit der SPD gesellschaftliche Prozesse initiieren und begleiten will. Schwerpunkt der Arbeit ist das Motto „Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung“. So soll die Mitbestimmung behinderter Menschen  gestärkt und ihnen durch die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft ein politisches Gesicht gegeben werden.

Menschen mit und ohne Behinderungen sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Der Eintritt ist frei und ein barrierefreier Zugang gegeben.

PM 18.08.2017
Jetzt gemeinsame Bildungsstandards festlegen (Bildungsmonitor 2017)

Der Freistaat Sachsen hat erneut sehr gut im sogenannten Bildungsmonitor abgeschnitten. Gelobt werden vor allem die gut ausgebaute Ganztagsbetreuung sowie die überdurchschnittliche Lesekompetenz an den sächsischen Schulen. Die Studie wird jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft herausgegebene Studie herausgegeben.

Dazu erklärt Dr. Simone Raatz, mittelsächsische SPD-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung:

„Über das gute Abschneiden unserer Schülerinnen und Schüler freue ich mich sehr. Allerdings kann das Ranking nicht über unsere Probleme im Bildungsbereich hinwegtäuschen. Der anhaltende Mangel an Lehrerinnen und Lehrern, die viel zu hohe Zahl an Schulabgängern ohne Schulabschluss und die fehlende Inklusion sind große Herausforderungen für den Freistaat. Bisher sehe ich in diesem Bereich wenig Bewegung im zuständigen CDU-geführten Staatsministerium.

Selbst das hohe Niveau unserer Schulen wird aktuell zum Problem für unsere Absolventen. Denn im Vergleich der Bundesländer haben Sie es viel schwerer, gute (Abitur-)Noten zu erreichen. Bei der zunehmenden Konkurrenz um attraktive Studienplätze haben sie dann häufig das Nachsehen, da sie den Numerus Clausus (NC) nicht erreichen. Die Lösung kann nur ein einheitlicheres Schulsystem mit vergleichbaren hohen Standards sein. Dessen Einführung ist eine bundesweite Aufgabe. Daher müssen wir das Kooperationsverbot zwischen Bund und Ländern in diesem Bereich endlich vollständig aufheben. “

PM vom 15.08.2017
Schulpreis nach Mittelsachsen holen

Zum vierten Mal verleiht der Freistaat in diesem Schuljahr den Sächsischen Schulpreis. Bildungseinrichtungen aller Schulformen können sich mit besonderen Projekten und einem überdurchschnittlich motivierten Kollegium qualifizieren. Außerdem werden in den drei Sonderkategorien „Persönlichkeit macht Schule“, „Schule im Ganztag“ und „Europa in der Schule“ ebenfalls Preise verliehen. Zu gewinnen gibt es jeweils bis zu 4000€. Die Bewerbung ist bis zum 30. November beim Sächsischen Bildungsinstitut möglich.

Dazu erklärt die mittelsächsische SPD-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Dr. Simone Raatz:

„Ich freue mich auf eine große Beteiligung der mittelsächsischen Schulen am diesjährigen Wettbewerb. Es wird Zeit, dass wir den Schulpreis auch einmal zu uns in die Region holen. Denn in Mittelsachsen gibt es viele tollen Schulen und motivierte Lehrerinnen und Lehrer, deren großes Engagement belohnt werden sollte. Ich bitte daher unsere Schulen, sich mit ihren Projekten zu bewerben.“

09.08.2017
Martin Schulz in Mittelsachsen: Wir dürfen die ländlichen Regionen nicht vernachlässigen!

Der SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz hat in dieser Woche Mittelsachsen einen Besuch abgestattet – und zwar der Saxonia Bildung in Halsbrücke. Danke an Herrn Ferkinghoff für diese Möglichkeit. Als Bildungspolitikerin freue ich mich, dass Martin Schulz einen Fokus auf lebenslanges Lernen, die Förderung der Berufsausbildung und gleiche Bildungschancen für alle legt!

Bei seinem Besuch hat Martin verdeutlicht, dass wir es schaffen müssen, eine Berufsausbildung in Handel, Handwerk oder Dienstleistung mit dem gleichen Status wie eine akademische Bildung auszustatten. Denn auf vielen Gebieten, zum Beispiel in der Pflege, brauchen wir dringend Nachwuchs. Das gilt insbesondere für ländliche Regionen, Und auch das hat Martin betont: 70 Prozent der Industrie- und Gewerbegebiete liegen im ländlichen Raum. Wir setzen uns deshalb dafür ein, ländliche Räume zu stärken, indem wir eine vernünftige (digitale) Infrastruktur aufbauen und Unternehmen und Arbeitsplätze vor Ort zu schützen.

Unsere Vorschläge für die Zukunft Deutschlands finden Sie hier.

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