Termine

Montag, 18. September
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dörfertour in Niederschöna und Hetzdorf

Dienstag, 19. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Mittweida
13:00 Uhr - 14:00 Uhr
Dörfertour in Altmittweida
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Besuch bei der Firma Laservorm
Altmittweida
17:00 Uhr - 19:30 Uhr
20. Jubiläum des Lichtpunkt e.V.

Mittwoch, 20. September
09.00 Uhr bis 11:30 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Döbeln
18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion der Wochenendspiegel
Freiberg

Donnerstag, 21. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt Flöha
Nachmittags
Tür zu Tür in Halsbrücke und Reinsberg

Freitag, 22. September
Vormittags
Dörfertour Frankenberg

Samstag, 23. September
09.00 Uhr - 13:00 Uhr
Stand auf dem Wochenmarkt in Freiberg

Sonntag, 24. September
Wahltag

FES-Veranstaltung: "Die Rente ist sicher" ...ja und?!

Dienstag, 04. April 2017, 19:00 Uhr
Brauhof Freiberg, Bergmannsstube, Körnerstr. 2, 09599 Freiberg

"Die Rente ist sicher" dieser Satz von Norbert Blüm hat sich wie kaum ein anderer ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Und tatsächlich ist die Rente in Deutschland eines der zuverlässigsten Wohlfahrtsinstrumente. Und trotzdem hören wir von zunehmender Altersarmut, also von einer Rente, die nicht zum Leben reicht. Prekäre Beschäftigung, Brüche in der Erwerbsbiografie, wenig Einkommen trotz Mindestlohn…der Wandel der Arbeitswelt trägt einen erheblichen Anteil an der "Prekarisierung der Rente" und gibt Anlass zur Sorge.
So werden Rufe laut, dass auch Beamte und Freiberufliche in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen sollen, um das Rentenniveau zu halten. Was aber ist das Rentenniveau eigentlich? Und was würde wirklich etwas nutzen? Ist es die Erhöhung des Renteneintrittsalters, da die Menschen in Deutschland mittlerweile eine deutlich höhere Lebenserwartung haben? Und in der Tat wäre dies eine denkbare Variante, wenn Lösungen für Arbeitnehmer gefunden werden, die aufgrund ihres ausgeübten Berufs nicht bis zum Alter von 67 oder 70 arbeiten können.
Sind es Betriebsrenten oder die Stärkung der privaten Vorsorge? Letzteres ist für viele schlichtweg nicht möglich, da das geringe Einkommen keine Spielräume lässt, auch noch etwas "auf die hohe Kante zu legen". Das Riester-System durchschauen die wenigsten, auch gilt es nur für bestimmte Einkommensgruppen als sinnvolles Rentenergänzungsinstrument.
Wie können wir für ein gesichertes Leben für alle im Alter sorgen?
Kommen Sie dazu mit uns ins Gespräch. Der Eintritt ist frei

Wir freuen uns auf:

  • Thomas Öchsner, Parlamentsredaktion Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung, Berlin
  • Romina Hirt, Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland, Leipzig
  • Ralf Hron, DGB Regionsgeschäftsführer Südwestsachsen

Die Moderation übernimmt Dr. Simone Raatz, MdB

Anmeldung

PRESSEMITTEILUNG vom 22. März 2017

BMZ sucht Gastunternehmen für süd-osteuropäische Stipendiaten in Mittelsachsen

Zum inzwischen 14. Mal werden in diesem Jahr deutsche Unternehmen junge Menschen aus sieben Ländern in Südosteuropa im Rahmen des Zoran-Djindjic-Stipendienprogrammes der Deutschen Wirtschaft im Rahmen bei sich aufnehmen. In 2016 haben in Mittelsachsen die Unternehmen Beak Consultants GmbH und die Ed. Züblin AG Stipendiaten für ein Praktikum aufgenommen. Dazu die mittelsächsische SPD-Abgeordnete Dr. Simone Raatz:

„Das Zoran Djindjic Stipendienprogramm ist dazu gedacht, jungen Menschen aus den Balkanstaaten Deutschland und die Europäische Union näher zu bringen. Von der Kooperation profitieren sowohl Stipendiaten als auch Unternehmen: Die Stipendiaten sammeln berufliche Erfahrungen im internationalen Arbeitsumfeld und die Unternehmen können auf die Expertise und Kontakte in den Ländern Südosteuropas zurückgreifen. Dass mittelsächsische Unternehmen in den letzten Jahren gut vertreten waren ist gerade auch deshalb toll, weil wir in Mittelsachsen bei den Beziehungen mit Osteuropa einen klaren Standortvorteil haben, den es zu nutzen gilt. Das Stipendienprogramm ist eine fantastische Gelegenheit, diese Beziehungen zu vertiefen und ich würde mich freuen, wenn sich auch dieses Jahr wieder Unternehmen aus dem Landkreis beteiligen!“

Hintergrund:
Das Zoran-Djindjic-Stipendienprogramm wurde nach dem Attentat auf den ersten demokratisch gewählten Premierminister Serbiens, Zoran Djindjic, im Jahr 2003 durch den Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen. Es nehmen Stipendiaten aus insgesamt sieben Ländern an dem Programm teil: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Kosovo, Kroatien und Serbien. Interessierte Unternehmen können sich an Antje Müller, Projektleiterin des Stipendienprogrammes beim Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / 030-2061-67137) wenden. Weitere Informationen auch unter: https://www.djindjic-stipendienprogramm.de/de/

PRESSEMITTEILUNG vom 16. März 2017

Bundesfamilienministerium veröffentlicht Projektlandkarte

Das Bundesfamilienministerium hat in dieser Woche seine neue interaktive Projektlandkarte im Rahmen seiner Kampagne für Demokratie vorgestellt. Dazu die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz (SPD):

„Ob der ‚Netz-Werk e.V.‘ in Mittweida, das Netzwerkprogramm ,Engagierte Stadt‘ in Freiberg oder der Jugendmigrationsdienst in Burgstädt: Die Arbeit dieser Einrichtungen unterstützt die Teilhabe von Menschen verschiedener Hintergründe und trägt zum guten Miteinander in unseren Städten und Kommunen bei. Mit der interaktiven Projektlandkarte erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, lokale Initiativen unter anderem auch in Mittelsachsen leichter zu finden und sich in einem der Projekte mit zu engagieren. "

Hintergrund:
Die neue interaktive Projektlandkarte des Bundesfamilienministeriums wurde im Rahmen einer bundesweiten Kampagne für Demokratie, die das Ministerium im April startet, veröffentlicht. Ziel der Kampagne ist es, durch ermutigende und emotionale Botschaften zu mehr Engagement für Demokratie aufzurufen. Gleichzeitig wird die Kampagne diejenigen stärken, die sich vor Ort für Vielfalt und Demokratie einsetzen – unter anderem durch Unterstützung beim Finden von Projekten durch die interaktive Projektlandkarte. Diese findet sich unter: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/projekt-landkarte
Weitere Projekte in Mittelsachsen sind die „Partnerschaft für Demokratie Landkreis Mittelsachsen“ (Freiberg), das Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ (Freiberg), die Außenstelle der JMD Chemnitz (Freiberg) und die Lokale Allianz für Menschen mit Demenz ( Flöha).

PM vom 07. März 2017

Frauenpolitik ist Zukunftspolitik

Am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit soll an diesem Tag mehr Aufmerksamkeit für die Gleichstellung der Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft erzeugt werden. Die SPD Landesgruppe Ost wirbt dafür, an positive Ansätze anzuknüpfen und Frauenpolitik zur Zukunftspolitik zu erklären.

Dr. Simone Raatz, stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe Ost:

„Einfach ‚Danke‘ zu sagen, ist wichtig am heutigen Frauentag, aber es ist nicht alles. Am 8. März sollten wir deutlich machen, wo es mit den Frauenrechten hingehen soll.

Frauenquoten in Führungsgremien, Mütterrente und das ausgebaute Elterngeld waren wichtig. Wir haben aber noch immer keine gleichen Löhne für gleiche Arbeit, Aufstiegschancen sind nicht gerecht verteilt und Frauen müssen häufig ungewollt in Teilzeit arbeiten.

In der ehemaligen DDR war die Gleichberechtigung früh ein zentrales Ziel. Die gute Kinderbetreuung, das Recht auf gleiche Löhne und das bezahlte Babyjahr waren wegweisend. Wie wertvoll die hohe Beschäftigungsquote von 90 Prozent bei Frauen war, sehen wir heute mit Blick auf die besseren Renten ostdeutscher Frauen. Ich bin stolz auf die Erwerbsbiografien der vielen Frauen aus Ostdeutschland, die ihren eigenen beruflichen Weg gehen konnten.

Gerade im Bundestagswahljahr 2017 müssen wir deutlich sagen, worauf es zukünftig ankommt. Warum sollten wir dabei nicht an erfolgreiche Ansätze der Vergangenheit anknüpfen. Eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, Unterstützung für die Pflege von Angehörigen, Hilfe bei der Rückkehr in den Job und bessere Aufstiegschancen in die Chefetagen. Gerade hier ist nach wie vor die feste Quote sehr förderlich. Frauenpolitik ist keine Sozial-, sondern Zukunftspolitik.“

28. Februar 2017

Besuch beim Wohnprojekt für minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern

Wie die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Mittelsachsen läuft, habe ich mir beim Wohnprojekt des CJD in Freiberg angeschaut. Hier leben und lernen zehn unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Somalia und Afghanistan zusammen. Ihre größte Angst ist, dass ihren Asylanträge nicht stattgegeben wird. Ihr größte Freude ist das Fußball spielen mit deutschen Jugendlichen im Verein. Das Leben in Deutschland ist nicht einfach für die Jugendlichen und schnell holt sie die Realität mit all ihren Pflichten und Regeln ein. Deshalb ist es gut, dass ihnen Pädagogen und Betreuer zur Seite gestellt werden, die sie im Alltag unterstützen und befähigen, später auch allein zu recht zukommen. Mit 18 Jahren müssen sie das Wohnprojekt verlassen, die meisten in die Gemeinschaftsunterkunft, solange bis eine Entscheidung im  Asylverfahren getroffen wurde.  Bis dahin versuchen die Betreuer das Leben der Jugendlichen familienähnlich zu gestalten. Dafür braucht es engagierte Betreuerinnen und Betreuer. Untersützung sucht die Leiterin des Projekts durch Sachspenden, um den Alltag besser gestalten zu können. Gebraucht werden noch Fahrräder, damit die Jugendlichen zum Fußballtraining und wieder nach Hause kommen. Für Ausflüge im Sommer fehlen u.a. auch noch Reisetaschen. Wer hier helfen möchte, kann sich gern in einem meiner Bürgerbüros melden.

 PM vom 22. Februar 2017

Simone Raatz (MdB) ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ auf

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ sucht innovative Projekte, die die Potenziale von Offenheit und Aufgeschlossenheit für Neues nutzen. Sie sollen einen positiven Beitrag zur Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen leisten. Die mittelsächsische SPD-Abgeordnete Simone Raatz ruft Projektträger und Initiativen in Mittelsachen dazu auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen:
„Die besten neuen Ideen entstehen, wenn Menschen mit unerschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen zusammenarbeiten. Das können Menschen mit verschiedenen Ausbildungen und Spezialisierungen oder auch unterschiedlicher Herkunft sein. Es gibt in Sachsen viele Projekte, die Vielfalt leben. Auf ihre Beteiligung am Wettbewerb freue ich mich.
Mit dem Projekt „Alte Baumwollspinnerei“ in Flöha (2014), dem Wasserkraftwerk Mittweida (2009) sowie dem Deutschen EnergieRohstof-Zentrum Freiberg (2011) und dem Racetech Racing Team der TU Bergakademie Freiberg (2009) haben in den vergangenen Jahren mittelsächsische Ideen schon mehrmals erfolgreich am Wettbewerb teilgenommen.“

Hintergrund:
Bis einschließlich 3. April 2017 läuft der Bewerbungszeitraum für Projekte aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft. Melden können sich Projekte, die durch Offenheit Innovationen schaffen – ob Sozialunternehmer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände, Genossenschaften oder private Initiatoren. Bewerbungen sind online unter www.ausgezeichnete-orte.de möglich. Eine hochkarätige Jury wählt die besten 100 Ideen aus.
„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

 PM vom 17. Februar 2017

Bundesbericht zum wissenschaftlichen Nachwuchs erschienen

Vor einem Jahr ist die Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes in Kraft getreten. Die SPD-Bundestagsfraktion war damit auch bei den Beschäftigungsbedingungen in der Forschung Schrittgeber der Koalition. Wie überfällig die Reform des Befristungsrechts an Hochschulen war, zeigt der heute veröffentlichte Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs.

„Gute Arbeitsbedingungen sind die Grundlage für exzellente Forschung und Lehre. Prekäre Beschäftigung, Kettenverträge und unsichere Berufsperspektiven haben daher an Hochschulen nichts verloren. Unsere klügsten Köpfe wandern sonst ins Ausland ab oder kehren dem wissenschaftlichen Betrieb ganz den Rücken.

Der Bundesbericht macht deutlich, dass die Forscherinnen und Forscher ihre Arbeitsinhalte schätzen und hoch motiviert sind. Gleichzeitig verzichten viele aufgrund unsicherer Bedingungen auf eine Familienplanung. Die hohe Zahl an befristeten Verträgen verbunden mit geringen Vertragslaufzeiten ist daher nach wie vor eine Herausforderung. Zwischen 2000 und 2014 ist etwa der Anteil der befristeten Haushalsstellen für wissenschaftliche Mitarbeiter von 63 auf 75 Prozent gestiegen.

Die SPD-Bundestagsfraktion war in der aktuellen Legislaturperiode treibende Kraft bei wichtigen Maßnahmen, die hier ansetzen: Mit der Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes haben wir klargestellt, dass sich die Vertragsdauer an der Qualifikation orientieren muss. Mit dem von uns angeregten Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs werden außerdem in den nächsten zehn Jahren 1000 neue Professuren mit Tenure-Track geschaffen, um die Karriereperspektiven unserer Nachwuchskräfte zu verbessern. Damit haben wir einen großen Schritt in Richtung gute Beschäftigung in der Wissenschaft gemacht. Der neue Bericht zeigt, dass nun für die Schaffung verlässlicher Karrierewege in Zukunft eine langfristige Planbarkeit der Hochschulfinanzierung immer bedeutsamer wird.“

Der gesamte Bericht ist hier einsehbar.

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