Termine

Montag, 18. September
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dörfertour in Niederschöna und Hetzdorf

Dienstag, 19. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Mittweida
13:00 Uhr - 14:00 Uhr
Dörfertour in Altmittweida
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Besuch bei der Firma Laservorm
Altmittweida
17:00 Uhr - 19:30 Uhr
20. Jubiläum des Lichtpunkt e.V.

Mittwoch, 20. September
09.00 Uhr bis 11:30 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Döbeln
18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion der Wochenendspiegel
Freiberg

Donnerstag, 21. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt Flöha
Nachmittags
Tür zu Tür in Halsbrücke und Reinsberg

Freitag, 22. September
Vormittags
Dörfertour Frankenberg

Samstag, 23. September
09.00 Uhr - 13:00 Uhr
Stand auf dem Wochenmarkt in Freiberg

Sonntag, 24. September
Wahltag

03. Juli 2017
Förderverein „Himmelfahrt Fundgrube“ feiert 25 Jahre

Am 01. Juli hat der Förderverein „Himmelfahrt Fundgrube“ sein 25-jähriges Jubiläum mit einem Festakt in der Nikolaikirche gefeiert. Der 1992 gegründete Förderverein hat es sich zum Ziel gesetzt, an die lange Freiberger Bergbautradition zu erinnern und sie zu bewahren. Durch ihre Arbeit ermöglichen es die fünf festangestellten und über 30 ehrenamtlichen Helfer, das Freiberger Silberbergwerk für die Öffentlichkeit – gerade auch touristisch – zugänglich zu machen. Außerdem wird Denkmals- und Traditionspflege sowie Nachwuchsförderung betrieben. Die „Himmelfahrt Fundgrube“ war eine der größten Grubenanlagen des Freiberger Bergbaureviers und umfasste auch das jetzige Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie. Vergangenheit und Gegenwart des Ortes fließen hier also praktisch ineinander. Ich danke dem Verein und seinen Mitgliedern herzlich für Ihre wichtige Arbeit und habe mich gefreut, das Jubiläum mit ihnen feiern zu können.

PRESSEMITTEILUNG vom 11. Juli 2017

Freiberg hat beste Chancen auf Kita-Förderung vom Bund

Auch andere Kita-Träger in Mittelsachsen sollten sich bewerben

Mit dem Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ möchte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit April 2017 den Zugang zur Kindertagesbetreuung für benachteiligte Familien erweitern. Förderfähig sind zum Beispiel Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher, die Beschäftigung von Fachpersonal für Hausbesuche oder auch mobile Kindertagesstätten und offene Spielkreise. Standorte können bis zu 150.000 € pro Jahr erhalten. Die Stadt Freiberg hat eine Interessenbekundung eingereicht und wurde nun zur Antragsstellung aufgefordert. 

Dazu erklärt die mittelsächsische SPD-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Dr. Simone Raatz:

„Frühkindliche Bildung legt den Grundstein für eine gute Entwicklung und ein erfolgreiches Leben. Gerade Familien, die nicht viel Geld zur Verfügung haben, sollten daher die verschiedenen Angebote zur Kinderförderung mehr nutzen. Ich freue mich sehr, dass die Stadt Freiberg sich an dem Programm des Familienministeriums beteiligen möchte. Die anderen Träger in Mittelsachsen können dies auch gerne tun und sich um eine Förderung bewerben. Denn aufgrund der guten Finanzausstattung des Programms ist eine positive Entscheidung wahrscheinlich.“

Hintergrund:

Insbesondere Familien, die von Armut betroffen sind oder einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben, nutzen seltener Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle als der Durchschnitt. Eine Lösung können niedrigschwellige frühpädagogische Angebote sein, die den Einstieg in das Regelsystem vorbereiten. Die Bewerbung kann durch die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe erfolgen und ist durchgehend möglich. Die Zuwendungsempfänger müssen sich mit 10 % der Gesamtausgaben beteiligen. Im Rahmen des Bundesprogrammes „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ sollen bis zu 300 Einrichtungen gefördert werden. Die Förderung hat drei Schwerpunkte:

  1. Angebote, die den Zugang zu Kindertageseinrichtungen und zur Kindertagespflege durch Aufklärung und Information über das System der Kindertagesbetreuung erleichtern, z.B. Bildungsberatung in unterschiedlichen Sprachen oder Beratungen im Rahmen von Hausbesuchen.
  2. Frühpädagogische Angebote wie etwa Eltern-Kind-Gruppen, offene Spielkreise oder mobile Kindertagesstätten, die additiv zum bestehenden Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot angeboten werden, um den Weg in das Regelangebot der Kindertagesbetreuung vorzubereiten.
  3. Qualifizierungsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte sowie weitere Personen beispielsweise zu den Themen interkulturelles Lernen oder Arbeit mit Angehörigen schwer erreichbarer Gesellschaftsgruppen.

Weitere Informationen zum Programm: www.kita-einstieg.fruehe-chancen.de

PM vom 30. Juni 2017
Endlich: Bundestag stimmt für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare

Mit einer historischen Entscheidung wurde heute vom Bundestag die Ehe für alle verabschiedet. Damit schließt Deutschland sich fast allen anderen westlichen Staaten an, in denen homosexuelle Paare bereits das Recht auf eine zivile Eheschließung haben. Dazu die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz:

„Ich freue mich sehr, dass wir die ‚Ehe für alle‘ heute beschlossen haben. Dieser Entscheidung gingen viele Jahre voran, in denen sich die SPD für die volle Gleichberechtigung, ein modernes Familienbild und gegen Diskriminierung eingesetzt hat. Daher ist diese Abstimmung weder ‚überstürzt‘ noch ‚reiner Wahlkampf‘.“

„Mit der Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare ist es nun möglich, dass zwei Menschen die sich lieben, heiraten können. Hierdurch übernehmen beide Partner ihr Leben lang Verantwortung füreinander: Das kann der Staat nur begrüßen. Dadurch wird niemandem etwas weggenommen, sondern die Diskriminierung bestimmter Gruppen beendet. Das entspricht unserem Grundgesetz, das die Gleichheit und damit auch die gleichen Rechte aller festschreibt.“

„Außerdem ist für mich auch wichtig, dass mit der Eheöffnung das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare vollends hergestellt wird. So können gleichgeschlechtliche Paare mit Kinderwunsch nun unter gleichen Voraussetzungen adoptieren wie heterosexuelle Paare – und mehr Kinder erhalten die Möglichkeit, statt in einem Heim in einem familiären Umfeld aufzuwachsen.“

„In den letzten vier Jahren hat sich die SPD-Bundestagsfraktion beständig für Gleichstellung und Gerechtigkeit und gegen die Diskriminierung einzelner Gruppen eingesetzt. Trotz der Vorbehalte des Koalitionspartners haben wir zum Beispiel dafür gesorgt, dass die Rehabilitierung und Entschädigung für die nach § 175 StGB verurteilten Homosexuellen im Deutschen Bundestag durchgesetzt werden konnten. Umso mehr freue ich mich, dass wir am letzten Tag dieser Legislaturperiode die Ehe für alle beschließen und damit die rechtliche Diskriminierung Homosexueller beenden konnten. Es war höchste Zeit!“

PM vom 28. Juni 2017
Modernes Urheberrecht bringt Sicherheit für sächsische Hochschulen

Der Bundestag wird am Freitag eine Reform des Urheberrechts zugunsten von Lehre und Forschung beschließen. Darauf haben sich die Koalitionsfraktionen in dieser Woche geeinigt.

Dazu erklärt die mittelsächsische SPD-Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Dr. Simone Raatz:

„Wir haben lange um die sogenannte Bildungs- und Wissenschaftsschranke gerungen. Daher freue ich mich sehr, dass auf den letzten Metern dieser Legislaturperiode noch eine Einigung gefunden wurde. In einer modernen Wissensgesellschaft sind Bildung und Forschung auf ein klares und verständliches Urheberrecht angewiesen. Künftig werden Lehrer und Dozenten Texte wesentlich einfacher im Unterricht verwenden können. Bis zu 15 % eines Buches können zukünftig kopiert und auch online bereitgestellt werden. Die Urheber werden nicht einzeln, sondern durch eine unbürokratische Pauschalabrechnung entschädigt. Dadurch haben wir die drohende Abschaltung von digitalen Lehrangeboten an unseren Hochschulen abgewendet. Diese Regelung gilt zunächst bis 2023 und wird in der nächsten Legislaturperiode evaluiert. Ich danke ausdrücklich auch den Vertreterinnen und Vertretern der sächsischen Hochschulen und Studierenden für die engagierte Begleitung des Gesetzes.“

27. Juni 2017
Nun doch noch: Die Ehe für Alle

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel bemüht sich, alle SPD-Wahlkampfthemen vor der Wahl am 24. September abzuräumen. So auch das Thema „Ehe für alle“. Für diese Entscheidung ist es höchste Zeit und ich freue mich, dass wir sie noch in dieser Legislaturperiode verabschieden können! Doch bei all der Freude bin ich auch einmal mehr über die plötzliche Kehrtwende der Kanzlerin erstaunt. Sind das ihre politischen Akzente?

Als Martin Schulz am Wochenende der Kanzlerin einen „Anschlag auf die Demokratie“ vorwarf, war die Empörung bei der Union groß. Und doch hat Merkel, mit ihrer gestrigen Ankündigung zur Ehe für Alle, einmal mehr ein Streitthema beiseite geräumt – nicht aus Überzeugung, sondern um sich aus einer inhaltlichen Debatte zu stehlen. Damit hat sie eben das gemacht, was Martin Schulz ihr vorwirft. Sie hat, statt sich einmal mit eigenen Ideen bemerkbar zu machen, ein SPD-Thema aufgegriffen. Tolle Wahlkampfstrategie, fremde Ideen zu übernehmen und Erfolge anderer für sich zu reklamieren – statt selbst zu gestalten. Dieses Vorgehen trägt dazu bei, dass der Eindruck entsteht, alle Parteien seien gleich. Das demotiviert, verhindert politische Auseinandersetzung und schadet der demokratischen Debatte sowie der Demokratie selbst.

Es ist deshalb gut und richtig, dass Martin Schulz heute angekündigt hat, noch in dieser Legislaturperiode über die Ehe für Alle abstimmen zu lassen. Das ist eine Forderung, die wir Sozialdemokraten schon seit Jahren stellen und die regelmäßig von der Kanzlerin aufgrund eines „Bauchgefühls“ abgelehnt wurde. Scheinbar hat sich das „Bauchgefühl“ nun geändert. Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit, deswegen wollen wir jetzt entscheiden und nicht erst nach der Bundestagswahl. Bekennen Sie Farbe, Frau Merkel! Deshalb wird die SPD eine Abstimmung im Bundestag durchsetzen und die Ehe für Alle zur Abstimmung stellen.

23. Juni 2017
Hochschulfinanzierung gemeinsam verbessern

Gemeinsam haben die ostdeutschen Wissenschaftsministerinnen und Wissenschaftsminister in der vergangenen Woche ihre Vorschläge zur zukünftigen Hochschulfinanzierung vorgestellt. Sie schlagen vor, die Bundesmittel für Hochschulen zu erhöhen und zusammen mit den Ländern in eine langfristige Ko-Finanzierung zu überführen. Denn bislang beteiligt sich der Bund lediglich mit befristeten Programmen wie dem Hochschulpakt an der Grundfinanzierung unserer Hochschulen.

Dieses klare und geschlossene Auftreten der ostdeutschen Wissenschaftspolitik kommt zur richtigen Zeit. Da die Zahl der Studierenden in den ostdeutschen Bundesländern auch in den nächsten Jahren konstant bleiben wird, machen befristete Hochschulpakte keinen Sinn mehr. Von Bundesseite haben wir durch die erfolgte Aufhebung des Kooperationsverbotes im Hochschulbereich bereits die Grundlage für eine dauerhaft verbesserte Grundfinanzierung gelegt.

In den kommenden Monaten müssen die Weichen für eine langfristig tragfähige Vereinbarung zugunsten von Studium und Forschung gestellt werden. Nur so können wir die Qualität von Studium, Lehre und Forschung spürbar erhöhen und wirksam gegen Befristung und problematische Beschäftigungsbedingungen vorgehen. Hierfür werde ich mich in der kommenden Legislaturperiode im Bundestag starkmachen.

20. Juni 2017

Science meets School - Neue Werkstoffe entdecken - Schülerwettbewerb 2017

Die Stiftung "Sachsen. Land der Ingenieure" führt jährlich regionale Wettbewerbe zwischen Schülern und Auszubildenden durch, in dem sie mit Neugierde, Kreativität und Wissen an kniffligen Aufgabenstellungen zum Thema Werkstoffe arbeiten. Der Ursprung der Aufgaben liegt meist in Fragestellungen des Alltags. Letztes Jahr bauten die Nachwuchsforscher möglichst stabile Brücken. Dieses Jahr wurden die besten Schwimmkörper prämiert. Aufgabe war es, Schwimmkörper aus Papier und im Haushalt befindlichen Materialien zu entwickelt, die mind. 5 min in Wasser schwimmen und in einer zweiten Versuchsreihe darüber hinaus noch einer Zuladung von mind. 8 kg standhalten. Keine einfache Aufgabe für die jungen Tüfftler. Prämiert wurde in unterschiedlichen Kategorien, wie z.B. der „beste Schwimmkörper“ oder „kreativste Körper bzgl. Materialeinsatz und Design“. Denn darauf kam es an, Papier als Grundmaterial in seinen Eigenschaften so zu verbessern, dass ein Verbundwerkstoff mit besten Trageeigenschaften entsteht. Die Nachwuchstüftler mit den besten Exponaten wurden am Donnerstag für ihre Arbeiten geehrt. Der Schwimmkörper der Gewinner trug immerhin 20 kg. Im Anschluss an die Siegerehrung gab es noch einen exklusiven Forschertag an der TU Bergakademie mit vielen interessanten Einblicken und Experimenten für die Nachwuchswissenschaftler. Der Schülerwettbewerb ist eine Initiative des Sonderforschungsbereichs 799 „TRIP-Matrix-Composite“ und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DGF) gefördert. Unterstützt wird er dabei seit dem Jahr 2014 von der Stiftung „Sachsen . Land der Ingenieure.“, der ich an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement danke. 

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