Termine

Montag, 18. September
14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Dörfertour in Niederschöna und Hetzdorf

Dienstag, 19. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Mittweida
13:00 Uhr - 14:00 Uhr
Dörfertour in Altmittweida
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Besuch bei der Firma Laservorm
Altmittweida
17:00 Uhr - 19:30 Uhr
20. Jubiläum des Lichtpunkt e.V.

Mittwoch, 20. September
09.00 Uhr bis 11:30 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt in Döbeln
18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Podiumsdiskussion der Wochenendspiegel
Freiberg

Donnerstag, 21. September
09:00 Uhr - 12:00 Uhr
Marktstand auf dem Wochenmarkt Flöha
Nachmittags
Tür zu Tür in Halsbrücke und Reinsberg

Freitag, 22. September
Vormittags
Dörfertour Frankenberg

Samstag, 23. September
09.00 Uhr - 13:00 Uhr
Stand auf dem Wochenmarkt in Freiberg

Sonntag, 24. September
Wahltag

07.08.2017
Zu Besuch bei Frolyt in Freiberg

Die Frolyt Kondensatoren und Bauelemente GmbH in Freiberg ist eines unserer mittelständischen Unternehmen mit Spitzenniveau in Mittelsachen. Dank des nachhaltigen Engagements des langjährigen Geschäftsführers Jürgen Müller konnte der Nachfolgebetrieb des VEB Kondensatorenwerk Freiberg die Wendezeit gut überstehen und ist nun in zweiter Generation inhabergeführt. Statt in billiger Masse zu produzieren, wird hier Wert auf Qualität und Haltbarkeit gelegt. Nur so kann sich das Unternehmen am Markt immer wieder gut aufstellen. Über 80 Mitarbeitern sind hier beschäftigt und der Betrieb bildet Lehrlinge aus. Das tun mittlerweile nur noch 20 Prozent der KMU. Ich möchte kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) wie Frolyt stärker fördern, damit sie weiter innovative Produkte auf den Markt bringen und stabil wachsen können. Dazu braucht es einen deutlich verbesserten Wissenstransfer.

Beitrag aus "Meine Meinung", 02.08.2017

Zur SolarWorld-Insolvenz: Wir brauchen eine Strategie für Zukunftstechnologien!

Bild: SolarWorld AGIm Bereich der Erzeugung Erneuerbarer Energien nimmt Deutschland weltweit einen Spitzenplatz ein. Das hat insbesondere mit der jahrzehntelangen großzügigen finanziellen Förderung der entsprechenden Technologien zu tun. Schaut man sich allerdings den aktuellen Stand der deutschen Solarbranche an, dann stellt man fest, dass es kaum noch ein deutsches Solarunternehmen gibt und die Fördermittel damit zum großen Teil versenkt wurden. Nahezu alle Standorte der Herstellung für Solarmodule wurden in den letzten Jahren aufgegeben. Als einer der letzten noch produzierenden Standorte ist nun auch SolarWorld in Insolvenz.

SolarWorld ist jedoch ein wichtiges Unternehmen unserer Region und einer der größten Arbeitgeber in Freiberg und Mittelsachsen. Während das Unternehmen bereits im Februar die Streichung von 400 Stellen angekündigt hatte, waren diese Streichungen mit einer Änderung der Produktentwicklungsstrategie verbunden. Damit wurde die Hoffnung auf eine auch zukünftige positive Entwicklung geweckt. Die jetzige Insolvenz bedroht allerdings alle der 1200 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Freiberg gute Arbeit leisten. Würden diese Jobs wegfallen, wäre das ein ganz großer Verlust für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, aber auch für den regionalen Arbeitsmarkt. Das macht mir umso mehr Sorgen, da aktuell mehrere Arbeitgeber aus Mittelsachsen verschwinden, Neues aber adäquat nicht dazukommt. Es ist also für unsere Region besonders wichtig, dass um jedes Unternehmen gekämpft und für eine gute Entwicklung gesorgt wird. Dafür stehe ich in engem Austausch mit unserem Landeswirtschaftsminister, Herrn Martin Dulig, mit der Vorsitzenden des SolarWorld Betriebsrates, Frau Anke Martin-Heede sowie auch mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Beim BMWi habe ich nochmals verdeutlicht, dass es bei dieser Insolvenz nicht nur um Freiberg oder Mittelsachsen, sondern um ganz Deutschland geht: Die Situation bei SolarWorld ist ein sehr negatives Signal für den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland. Denn immer wieder verabschieden sich Hersteller von Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel auch der Robotertechnikhersteller „Kuka“, aus Deutschland. Das will ich so nicht mehr hinnehmen und ärgere mich über die Gleichgültigkeit vieler.

Es ist für Deutschlands Zukunft ein bedenkliches Zeichen, wenn uns mit SolarWorld eines der letzten Unternehmen der Solar-Branche verloren geht. Solarenergie und Photovoltaik sind Schlüsseltechnologien für eine nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung des Landes. Wir können es uns nicht leisten, die Expertise auf diesem Gebiet zu verlieren. Nachdem jahrelang Steuermillionen zur Förderung dieser Technologien geflossen sind, und sehenden Auges diese Technologie überfördert wurde, steht die Bundesregierung nun auch in der Verantwortung, diese Investitionen nicht komplett in den Sand zu setzen. Es braucht dringend eine Strategie, wie Schlüsseltechnologien, Expertise und damit auch Arbeitsplätze am Standort Deutschland gehalten werden sollen.

PRESSEMITTEILUNG vom 02. August 2017

32,7 Mio. € für den Breitbandausbau in Mittelsachsen

Der Bund fördert mit insgesamt 32,7 Mio Euro den Ausbau des Breitbandnetzes in Mittelsachsen. Nachdem zuletzt Planungs- und Beratungsleistungen gefördert wurden, wird jetzt die Umsetzung der Baumaßnahmen unterstützt. Mit 9,9 Mio Euro erhält die Stadt Oederan den größten Anteil, gefolgt von Flöha mit 9,5 Mio und Hainichen mit 8,3 Mio.

Dazu erklärt die mittelsächsische SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz:

„Mit der Fördersumme bekommen die Städte und Gemeinden die Chance, das schnelle Internet flächendeckend auszubauen. Die enorme Fördersumme zeigt, welche Mammutaufgabe vor den Gemeinden liegt. Neben der technischen stehen die Gemeinden zudem vor einer finanziellen Herausforderung. Der Eigenanteil liegt bei mindestens 10%. Leider ist es bisher nicht gelungen, das sächsische Finanzministerium und das Verkehrsministerium im Bund (beide Häuser in der Hand von CDU und CSU) davon zu überzeugen, die Kommunen auch hier zu unterstützen.

Zudem halte ich es für einen großen Fehler, die Projektumsetzung den kleinen Kommunen allein zu überlassen. Das Bundesministerium für digitale Infrastruktur und der CSU-Minister Dobrindt bringen damit den Breitbandausbau in einer Reihen von Kommunen zum Scheitern. Ich hoffe, dass die nun bewilligten Fördermittel auch tatsächlich genutzt und nicht zurückgegeben werden.“ 

 

31.07.2017
Generationenbahnhof Erlau eröffnet

In Erlau wurde heute das alte Bahnhofsgebäude wiedereröffnet. Wo früher Reisende gewartet haben, wird es zukünftig ein Miteinander der Generationen geben. Das schöne historische Gebäude wurde in den vergangenen vier Jahren von Grund auf saniert. Neben Räumen für die ambulante Tagespflege gibt es auch einen öffentlichen Teil mit einem einladenden Bürgersaal zur Nutzung für die Gemeinde. Das tolle Konzept dazu haben ursprünglich Studierende der TU Dresden erarbeitet. Die Kosten des Projekts von 1,2 Millionen Euro wurden zum Teil über Mitteln des »Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums« (ELER) getragen.

Fotos: z.T. Henning Kuschnig (SMUL)

22. Juli 2017

Haldenfest in Brand-Erbisdorf

Das Haldenfest in Brand-Erbisdorf ist immer einen Besuch wert. Veranstalter Hans-Jürgen Fischer vom Stadtverein Brand-Erbisdorf e.V. hat mich über das Festgelände geführt und mir den 1. Preis des sportlichen Familienwettbewerbes gezeigt. Bürgermeister Dr. Antonow ist zurecht stolz auf das große ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

 

 

Pressemitteilung vom 18. Juli 2017
Über 1 Million Euro Förderung für mittelsächsische Sprach-Kitas

Die Kita Sachsenspatzen erhält ab September Bundesförderung aus dem Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Damit steigt die Programmförderung für mittelsächsische Kitas auf über 1 Mio. Euro. Dazu die SPD Bildungsexpertin Dr. Simone Raatz:
„Die Kita Sachsenspatzen in Freiberg ist bereits die elfte mittelsächsische Kindertagesstätte, die über das Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert wird. Ab Förderbeginn im September 2017 wird die Kita bis Ende 2020 insgesamt 83.336 Euro bekommen – damit steigt die Gesamtsumme, die mittelsächsische Kitas aus diesem Programm erhalten, erstmalig auf über 1 Million Euro an. Ich freue mich sehr, dass unsere mittelsächsischen Kitas so erfolgreich in ihren Bewerbungen waren und gratuliere den Sachsenspatzen für die Aufnahme in das Programm.

Durch die Förderung als „Sprach-Kita“ erhalten Kindertagesstätten die Möglichkeit, zusätzliches Personal einzustellen. Außerdem können sie Fachberatung wahrnehmen, um Angebote im Bereich der inklusiven Pädagogik und bei der Zusammenarbeit mit Familien zu verbessern. Damit kommt die Förderung vor allem Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien, Kindern mit Migrationshintergrund sowie Kindern mit Fluchterfahrung zugute. Das trägt dazu bei, dass mehr Kinder mit gleichen Chancen ins Leben starten. Denn dafür ist die Sprache der entscheidende Schlüssel.“

Hintergrund: Im Rahmen des Bundesprogrammes Sprach-Kitas werden insbesondere Kindertageseinrichtungen gefördert, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Sprach-Kitas erhalten gleich doppelte Unterstützung: Die Kita-Teams werden durch zusätzliche Fachkräfte mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung verstärkt, die direkt in der Kita tätig sind. Diese beraten, begleiten und unterstützen die Kita-Teams bei der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung. Zusätzlich finanziert das Programm eine zusätzliche Fachberatung, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Sie qualifiziert die Fachkräfte innerhalb eines Verbundes von 10-15 Sprach-Kitas.

Weitere Infos hier

PRESSEMITTEILUNG vom 13. Juli 2017

Bundesprogramm "Kultur macht stark" - Projektanträge möglich

Das erfolgreiche Bundesprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" wird mit noch mehr Programmpartner fortgesetzt. Seit 2013 wurden bereits 9 Projekte in Mittelsachsen gefördert. Bei der Auswahl neuer Träger für die nunmehr zweite Phase wurde insbesondere auf die Ausstrahlung des Programms in den ländlichen Raum geachtet. Bei verschiedenen Trägern ist auch noch eine Antragsstellung für die zweite Jahreshälfte 2017 möglich. 

Dazu erklärt die mittelsächsische SPD- Bundestagsabgeordnete Dr. Simone Raatz: 

"Für mich ist kulturelle Bildung viel mehr als Wissensvermittlung: Sie hilft bei der Identitätsfindung, Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen. Gerade in ländlichen Gebieten sind kulturelle Angebote zu oft nur begrenzt vorhanden. Deshalb ist es erfreulich, dass wir so viele Programmpartner gewinnen konnten. Ich hoffe, dass auch für das laufende Jahr noch Projekte in Mittelsachsen beantragt und bewilligt werden." 

Hintergrund:

Seit 2013 wird durch "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" die kulturelle Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche gefördert. Über das Programm sind bisher über 230 Millionen Euro ausgeschüttet worden. Bundesweit wurden mehr als 360.000 Kinder und Jugendliche erreicht. In Mittelsachsen haben bisher neun Projekte eine Förderung erhalten. Unter anderem die Projekte "Wir machen Zirkus" in Halsbrücke, "Wir sind alle fabelhaft! - Interkulturelle Erkundungen" im Gellert Museum Hainichen sowie der "Leseclub" in Döbeln.

Bei folgenden Projektpartnern können noch Anträge für eine Förderung im laufenden Jahr eingereicht werden:

Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Bundesverband der Schulfördervereine e.V.

Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V.

Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e.V.

Deutscher Bundesjugendring e.V.

Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Gesamtverband e.V.

Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.

Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V.

Zirkus macht stark/ Zirkus für alle e.V.

 

Mehr Informationen zum Programm und zur Antragsstellung: http://www.buendnisse-fuer-bildung.de

Bundesprogramm "Kultur macht stark" - Projektanträge möglich

Unterkategorien

© 2013 | Simone Raatz